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USB-C auf USB-C Kabel

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Bei einem USB-C auf USB-C Kabel sehen beide Stecker gleich aus, die Unterschiede stecken im Kabel: Ladeleistung (60, 100 oder 240 W), Datenrate (480 Mbit/s bis 80 Gbit/s) und ob es ein Bild überträgt. Zum Laden von Smartphone und Tablet genügt ein USB 2.0 Kabel, für externe SSDs nehmen Sie 10 oder 20 Gbit/s, für Monitor und Dock ein Kabel mit DisplayPort Alt Mode, USB4 oder Thunderbolt.

39 × USB-C auf USB-C Kabel
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Welches USB-C auf USB-C Kabel für welchen Einsatz?

Die Stecker passen an jede USB-C Buchse, auch an Thunderbolt und USB4. Ob das Kabel genug Strom führt, schnell genug ist und ein Bild überträgt, steht in Titel und technischen Daten des Kabels. Wählen Sie nach dem Gerät am anderen Ende.

EinsatzDatenrateLadeleistungLängen im Sortiment
Smartphone, Tablet, Kopfhörer ladenUSB 2.0 (480 Mbit/s) reicht60 W reicht, Samsung mit 45 W: 100 oder 240 W0,5 bis 4 m
Notebook ladenUSB 2.0 reicht100 W oder 240 W, passend zum Netzteil0,5 bis 4 m
Externe SSD, Backups10 Gbit/s (USB 3.2 Gen 2) oder 20 Gbit/s (Gen 2x2)60 bis 240 W0,25 bis 5 m
Monitor mit USB-C Eingangab 10 Gbit/s mit DisplayPort Alt Modeso viel, wie der Monitor liefert0,25 bis 5 m, hybrid bis 15 m
Thunderbolt- oder USB4-Dock, eGPU40 Gbit/s (USB4) oder 80 Gbit/s (Thunderbolt 5)100 W oder 240 W0,25 bis 2 m
Lange Strecke, etwa VR-Brille oder Kamera10 Gbit/s, optisch60 W3 bis 10 m

Ladeleistung: wann 100 W oder 240 W nötig sind

Jedes USB-C auf USB-C Kabel führt mindestens 3 A und damit 60 W. Für mehr braucht das Kabel 5 A und einen E-Marker-Chip im Stecker, der dem Netzteil meldet, was es aushält: 100 W bei 20 V, 240 W bei 48 V (Power Delivery 3.1). Ohne E-Marker begrenzt das Netzteil auf 60 W. Ein Notebook mit 65-W-Netzteil lädt an einem 60-W-Kabel trotzdem, nur etwas langsamer.

Ob Netzteil, Kabel und Gerät wirklich schnell laden, zeigt das 240-W-Ladekabel mit Display: Es zeigt Volt, Ampere und Watt während des Ladens an.

Datenrate: auf die Bezeichnung achten

Viele Ladekabel übertragen nur mit USB 2.0. Für Fotos vom Smartphone reicht das, eine externe SSD läuft damit aber mit rund 40 MB/s statt mit rund 1.000 MB/s an einem 10-Gbit/s-Kabel.

  • 5 Gbit/s heißt USB 3.0, USB 3.1 Gen 1 oder USB 3.2 Gen 1.
  • 10 Gbit/s heißt USB 3.1 Gen 2 oder USB 3.2 Gen 2.
  • 20 Gbit/s heißt USB 3.2 Gen 2x2. Das Tempo erreichen Sie nur, wenn Computer und Gerät Gen 2x2 unterstützen, sonst läuft die Verbindung mit 10 Gbit/s.
  • 40 Gbit/s liefert USB4. Diese Kabel eignen sich auch für Thunderbolt 4.
  • 80 Gbit/s liefert Thunderbolt 5, mit Bandwidth Boost bis 120 Gbit/s in eine Richtung, etwa zu einem Monitor. Thunderbolt 5 Kabel funktionieren auch an Thunderbolt 3, Thunderbolt 4 und USB4.

Bild über USB-C

Für einen Monitor mit USB-C Eingang braucht das Kabel die schnellen Datenleitungen. USB 2.0 Ladekabel übertragen kein Bild, auch wenn sie 240 W schaffen. Die USB 3.2 Kabel mit DisplayPort Alt Mode übertragen 4K bei 60 Hz, USB4 und Thunderbolt 5 Kabel bis 8K. Lädt der Monitor das Notebook über dasselbe Kabel, muss das Kabel auch diese Leistung schaffen, bei 90 W also ein 100-W-Kabel.

Für Monitore weiter als 5 m entfernt gibt es das USB-C Hybridkabel von 7,5 bis 15 m mit bis zu 8K bei 60 Hz. Es überträgt nur in eine Richtung, vom Notebook zum Monitor, und arbeitet nicht mit Thunderbolt- oder USB4-Docks. Die optischen USB-C Kabel mit 10 Gbit/s sind für Daten gedacht, nicht für Monitore. Kabel von USB-C auf HDMI oder DisplayPort finden Sie bei den USB-C Monitorkabeln.

Andere Stecker am zweiten Ende

Hat Ihr Netzteil oder PC nur USB-A, brauchen Sie ein USB-A auf USB-C Kabel. Für iPhone 5 bis iPhone 14 gibt es USB-C auf 8-Pin Kabel, für ältere Geräte USB-C auf Micro-USB und USB-C auf Mini-USB. Verlängerungen mit USB-C Buchse finden Sie bei den USB-C Verlängerungen.

Häufige Fragen zu USB-C auf USB-C Kabeln

Ja. Netzteil und Gerät handeln die Leistung per Power Delivery aus, das Kabel legt nur die Obergrenze fest. Die meisten Smartphones laden am 240-W-Kabel genauso schnell wie am 60-W-Kabel, Samsung-Modelle mit 45 W sogar schneller.
Oft liegt es am Kabel: Ohne E-Marker sind höchstens 60 W möglich. Prüfen Sie, ob das Kabel für 100 W oder 240 W ausgelegt ist. Auch Netzteil und Notebook müssen die Leistung unterstützen.
Ja, nach USB-C Standard überträgt jedes USB-C auf USB-C Kabel mindestens mit USB 2.0 (480 Mbit/s). Für Fotos und Smartphone-Backups reicht das. Für externe SSDs nehmen Sie ein Kabel mit 10 oder 20 Gbit/s.
Für Thunderbolt 4 reicht ein USB4 Kabel mit 40 Gbit/s. Für die vollen 80 Gbit/s von Thunderbolt 5 nehmen Sie ein Thunderbolt 5 Kabel. Ein 40-Gbit/s-Kabel funktioniert ebenfalls, erreicht 80 Gbit/s aber nicht garantiert.
Je schneller, desto kürzer: USB 2.0 Kabel gibt es bis 4 m, Kabel mit 10 oder 20 Gbit/s bis 5 m, USB4 und Thunderbolt 5 bis 2 m. Bei 5 m prüfen Sie die Ladeleistung der Variante, sie kann auf 60 W sinken. Darüber helfen nur optische oder hybride Kabel.