TAE-Dosen sind der Standard-Wandanschluss für analoge Telefone, DSL-Router und Faxgeräte in Deutschland. Erhältlich als TAE-F, TAE-N und die kombinierte TAE-NFN-Dose.
TAE-Dosen – der deutsche Standard für Telefon und DSL
Die TAE-Dose (Telekommunikations-Anschluss-Einheit) ist der in Deutschland weit verbreitete Wandanschluss für Telefonanschlüsse. Sie findet sich in fast jedem deutschen Haushalt und Büro und ist der Übergabepunkt zwischen der Anschlussleitung des Providers und den Endgeräten.
Je nach Gerät und Einsatzzweck kommen unterschiedliche TAE-Typen zum Einsatz. Bei Wirelex finden Sie alle gängigen Varianten als Unterputz- und Aufputzdosen.
TAE-Typen im Überblick
TAE-F (Fernsprechen): Für analoge Telefone und DSL-Router. Der „F"-Anschluss ist der häufigste TAE-Typ in deutschen Haushalten.
TAE-N (Nicht-Fernsprechen): Für Faxgeräte, Anrufbeantworter und Modems. Mechanisch anders kodiert als TAE-F, sodass versehentliche Verwechslungen ausgeschlossen sind.
TAE-NFN-Dose: Die kombinierte Dose mit einem N-Port (oben), einem F-Port (Mitte) und einem weiteren N-Port (unten). Ermöglicht den gleichzeitigen Anschluss mehrerer Geräte an einem Punkt.
Einbau und Montage
TAE-Dosen sind als Unterputzvariante (zum Einsetzen in eine Standard-Unterputzdose) und als Aufputzdose erhältlich. Die Aufputzvariante eignet sich ideal für Nachrüstungen und Büroräume, in denen kein Stemmen der Wand gewünscht ist.
TAE-F ist für Fernsprechen (Telefone, DSL-Router) ausgelegt. TAE-N ist für Nicht-Fernsprechgeräte wie Fax und Anrufbeantworter. Die Stecker sind mechanisch unterschiedlich kodiert — ein TAE-F-Stecker passt nicht in eine TAE-N-Buchse und umgekehrt.
Für einen DSL-Router benötigen Sie eine TAE-F-Dose. Fast alle DSL-Router werden mit einem TAE-F-Kabel oder einem kombinierten RJ11/TAE-F-Adapterkabel geliefert. Die meisten modernen Häuser haben bereits TAE-F-Dosen installiert.
Das Austauschen einer defekten TAE-Dose ist handwerklich einfach und kann von technisch versierten Laien durchgeführt werden. Der Anschluss an der Hauseingangsdose ist jedoch Sache des Providers oder einer Elektrofachkraft.