Netzwerkdosen — der saubere Abschluss der Hausverkabelung
Netzwerkdosen sind die sichtbaren Wandanschlusspunkte einer strukturierten Netzwerkinstallation. Hinter jeder Dose liegt ein verlegtes Netzwerkkabel, das zur zentralen Netzwerkverteilung im Patchpanel führt. Fest verdrahtete Dosen mit integrierten RJ45-Buchsen sind einfach zu installieren und eignen sich für Installationen, bei denen die Belegung langfristig feststeht.
Für mehr Flexibilität empfehlen sich Keystone-Dosen in Kombination mit austauschbaren Keystone-Modulen — damit kann ein Port später problemlos von RJ45 auf HDMI oder USB umgerüstet werden. Für die Terminierung der Kabel in der Dose wird Netzwerk-Werkzeug benötigt, insbesondere ein LSA-Auflegewerkzeug.
Cat 5e, Cat 6 und Cat 6A: Passende Dosen für jede Netzwerkkategorie
Unterputz und Aufputz: Für alle Einbausituationen geeignet
Einfache Terminierung: Per LSA-Technik, ohne Löten
Häufige Fragen zu Netzwerkdosen
Das verlegte Netzwerkkabel wird in der Dose per LSA-Technik auf die Kontaktleiste aufgelegt. Die Aderreihenfolge (T568A oder T568B) muss dabei konsistent durch die gesamte Installation eingehalten werden. Anschließend wird die RJ45-Frontblende eingesetzt und die Dose in den Einbaurahmen geklipst.
Die Dose sollte mindestens der Kategorie des verlegten Kabels entsprechen. Bei Cat-6-Verlegekabel also eine Cat-6-Dose, bei Cat-6A-Kabel eine Cat-6A-Dose. Günstigere Dosen niedrigerer Kategorie würden die Leistung der gesamten Strecke limitieren.
Feste Dosen sind günstiger und einfacher zu installieren. Keystone-Dosen sind flexibler, da die Module ausgetauscht werden können. Für reine Netzwerkinstallationen reichen feste Dosen aus. Wenn Sie auch HDMI oder USB integrieren möchten, sind Keystone-Dosen die bessere Wahl.