Netzwerkkabel Outdoor
Wetterfeste Ethernet-Kabel für den Außeneinsatz
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Outdoor Netzwerkkabel unterscheiden sich von normalen Netzwerkkabeln durch ihren PE-Mantel (Polyethylen) statt PVC. PE ist UV-stabil, wasserabweisend, flexibel bei Temperaturen bis -40°C und widersteht mechanischer Belastung durch Frost und Temperaturwechsel. Für dauerhaft im Freien verlegte Kabel ist PE-Mantel keine Option, sondern Voraussetzung.
Outdoor-Netzwerkkabel gibt es als konfektioniertes Patchkabel mit RJ45-Steckern und als Meterware für individuelle Konfektionierung. Letzteres eignet sich für Erdverlegung durch Leerrohre oder für Freiluftverlegung zwischen Gebäuden, wo die Länge exakt angepasst werden muss. Stecker im Außenbereich sollten mit Schrumpfschlauch oder wasserfesten Steckerdosen gesichert werden.
Häufige Fragen zu Netzwerkkabel Outdoor
Welcher Mantel für Outdoor-Netzwerkkabel: PE oder PVC?
PE (Polyethylen) für alles, was dauerhaft draußen bleibt. PVC wird nach ein bis zwei Jahren UV-Exposition spröde und rissig. Sobald Feuchtigkeit in das Kabel eindringt, steigen Widerstand und Fehlerrate. Für temporäre Außeneinsätze (ein Sommer) kann PVC reichen, für dauerhafte Installation immer PE.
Kann ich Outdoor-Netzwerkkabel direkt im Boden verlegen?
Outdoor-Kabel mit PE-Mantel können geerdet verlegt werden, aber ein PE-Schutzrohr ist besser. Das Rohr schützt vor Schäden beim späteren Graben und ermöglicht den Kabeltausch ohne neue Erdarbeiten. Verlegungstiefe: mindestens 60cm im Garten, 80cm unter Wegen und Zufahrten.
Welche Kategorie für Outdoor-Netzwerkkabel?
Cat 7 mit PE-Mantel und S/FTP-Schirmung ist für Außeninstallationen die beste Wahl: gute Schirmung gegen Umgebungsstörungen, 10 Gbit/s Kapazität und robust genug für den Außeneinsatz. Cat 6 reicht für reine Gigabit-Verbindungen. Auf Cat 8 für Außen zu verzichten ist sinnvoll, da die 30m-Beschränkung bei Außenstrecken schnell zum Problem wird.
